Waschmaschinen-Frontlader: Vorteile & Nachteile

Obwohl sicherlich Frontlader die beliebteste Art der Waschmaschine ist, gibt es jedoch auch die platzsparenden Toplader.

Vor Jahrzehnten waren diese Modelle sehr beliebt. Anstatt von vorne die Wäsche einzufüllen, wird einfach der Deckel, also sozusagen die Abdeckplatte angehoben und die Wäsche von oben eingefüllt. Sie haben den Vorteil in der Breite also schmaler zu sein als Frontlader, sind aber in der Höhe auch höher. Zu den Topladern gehört die Bauknecht WAT PLUS 522 Di Waschmaschine, ein A+-Gerät. Die Maschine schafft jedoch nur 5,5 Kilogramm Wäsche. Nicht alle sind im Waschmaschinen-Test damit zufrieden.

Der Look

waschmaschine (13)Der Toplader sieht schon ungewöhnlich aus mit seinem weiß-grauen Look, ja fast ein wenig Altertum mit seinen Drehreglern, die sich abgeschrägt auf an dem Deckel befinden. Es ist so, als ob sich die 60er Jahre mit der heutigen Zeit vereinen.

  1. Eine Quelle die vielen Verbrauchern hilft ist dieser Test. Dort finden Sie alle Waschmaschinen im Vergleich.

Das Gerät ist hoch und schmal. Und so sind dann auch die Maße 40 Zentimeter Breite, 60 Zentimeter Tiefe, 90 Zentimeter Höhe. Die Maße sind besonders wichtig, weil einige Türeingänge zu Badezimmern oder kleineren WC manchmal schmaler sind, als zu anderen Räumen.

Technische Details und Kaufkriterien

Auch wenn die A+ Bauknecht Waschmaschine nur ein Fassungsvermögen von 5,5 Kilogramm Wäsche hat, benötigt sie doch so viel Strom wie eine A+++ 7 Kilo-Waschmaschine von Siemens. Die Bauknecht WAT PLUS 522 Di benötigt 173 Kilowattstunden pro Jahr, eine 7 Kg-Waschmaschine von Siemens kommt auf 1 KWh weniger. Das entspricht weniger als 47 Euro bei einem Kilowattstundenpreis von 28 Cent.

Sie benötigt 8926 Liter Wasser im Jahr und damit gerade mal 100 Liter weniger als eine 7 Kilogrammwaschmaschine von Beko. Daher ist beim Kauf auch zu bedenken, was für ein Gerät Sie wirklich benötigen.

Denn wer eine 7 Kilomaschine hat, wäscht auch automatisch weniger oder lädt die Maschine nur halb voll oder nutzt Sonderkleinprogramme. Der Preis ist an sich identisch.

Für 5,5 Kilogramm Wäsche ist sie jedoch arg laut. Mit 59 dB wäscht sie und mit 76 dB schleudert sie bei maximal 1.200 Touren. Gute Geräte schleudern mit mindestens 1.400 Touren.

Das macht sich im Preis beim Trocknen dann dementsprechend bemerkbar, weil die Wäsche nun mal länger braucht bis sie schranktrocken ist.

Ein Toplader lohnt sich also nur dann eigentlich, wenn Sie keinen Platz haben, einen Frontlader unterzubringen.

Vorteile

  • Das Hygiene+ Programm sorgt für nahezu keim- und bakterienfreie Wäsche, es ist für Allergiker geeignet.
  • Startzeitvorwahl 1 – 12 Std. wählbar
  • Übersichtliches Display mit Startzeitvorwahl und Restzeitanzeige

Nachteile

  • Ein umfangreiches Sonderprogramm an Waschmöglichkeiten gibt es nicht.
  • Nicht alle Baureihen laufen angeblich rund, deshalb lohnt sich im Vergleich zu Frontladern also nur der Kauf, wenn Sie wirklich keinen anderen Platz haben, denn die positiven Kritiken überwiegen dann doch.